Anonymität von Dave & Bry/flickr.com

Anonymität von Dave & Bry/flickr.com

Google und Facebook sind dabei die Anonymität im Internet abzuschaffen. So darf man sich bei Google+ nur mit seinem korrekten und vollem Namen anmelden. Dies sorgte dafür, dass schon mehrere Profile gelöscht wurden, da Google nachweisen konnte, dass dies Fake-Namen waren. Genauso verlangt es auch Facebook, dass man sich mit seinem vollen Namen anmeldet. Dies soll dazu führen, dass die Anonymität im Internet verringert und es somit auch transparenter wird.

Doch Pseudonyme gibt es quasi seitdem es das Internet gibt. So haben manche Nutzer ihr festes Pseudonym seit über 20 Jahren, es ist somit ihre stabile Internetpersönlichkeit. Sie wollen nicht, dass man zu den von ihnen geposteten Meinungen Rückschlüsse auf ihre wahre Identität ziehen kann. So geht es unter anderem Stars und deren Angehörigen, aber auch Politikern. Diese könnten sich unter ihrem realen Namen nicht öffentlich mit privater Meinung äußern, da sie damit ständig in den Medien unter Umständen auch in der Kritik wären. Somit sind Pseudonyme eine sinnvolle Sache.

Die Krisen in Afrika zeigen, dass daran sogar Menschenleben hängen können. So wurde viele Aufstände und revolutionäre Schriften über Facebook veröffentlich. Natürlich von Profilen mit Pseudonymen. Dies bewahrte die Menschen davor ins verfolgt zu werden oder im Gefängnis zu landen.

Auf der anderen Seite ist natürlich das Mobbing und die Hetzerei im Internet auf dem Vormarsch, was sicherlich auch mit der Anonymität zu tun hat. So müssen die Täter selten befürchten für ihre Taten gerade stehen zu müssen und somit Rechenschaft abzulegen. Genauso wenig weiß das Opfer meistens gar nicht wer hinter dem Täter steckt, was dem Opfer noch mehr Angst einjagt und dem Täter somit einen weiteren Kick verleiht.

Bei diesem Thema gibt es definitiv elementar wichtige pros und contras abzuwägen um sich dann für eine Lösung zu entscheiden.