
Xing Profil, Foto: andrea borthogese_flickr
In den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Google+ geht es vor allem darum, Menschen zu verbinden. Auf diesen Webseiten steht jedoch das Private im Vordergrund. Man schließt Freundschaften, knüpft Kontakte, tauscht sich über Erlebtes aus. Die Online-Plattform XING ist da etwas anders. Man könnte es auch als eine Art Online-Jobbörse bezeichnen. Zwar zählt sie auch im weiteren Sinne zu den social networks, doch steht hier weniger das Private, als vielmehr das Berufliche im Vordergrund.
XING wurde 2003, damals noch unter dem Namen OpenBC, von Lars Hinrichs gegründet. Neben den Funktionen der Jobsuche und der Kontaktpflege dient XING auch als Onlinekalender. Jeder User kann sich hier seine Termine für Meetings etc. vermerken, um so von überall darauf zugreifen zu können. Man ist nicht mehr an einen Taschenkalender gebunden. Jeder kann Stellenangebote auf die Plattform laden und selbst nach welchen suchen. Vorher ist es Voraussetzung sich ein eigenes Profil zu erstellen, auf dem alle relevanten Daten sichtbar sind. So können Arbeitgeber bestimmte Charakteristika in eine Suchfunktion eingeben und bekommen von XING in Frage kommende Personen aufgelistet. Das Benutzen der Website ist prinzipiell kostenlos, jedoch besteht die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft. Mittels dieser können bestimmte Features genutzt werden, welche dem normalen Mitglied nicht zugänglich sind.
Wie alle sozialen Netzwerken wird auch XING von Datenschützern kritisiert. Sie bemängeln, dass User auf der Seite nicht hinreichend über die Möglichkeiten des Schutzes der eigenen Daten aufgeklärt werden. Für informierte Mitglieder ist es ein leichtes einzustellen wer was sehen darf, als jemand der sich mit XING weniger gut auskennt nicht. So kann es passieren, dass Daten von einem ohne eigene Einflussnahme veröffentlicht oder weitergereicht werden. Daher der Tip für alle XING-Nutzer: Informieren Sie sich, wie Sie ihre Daten schützen können und überlegen Sie sich gut was Sie der Öffentlichkeit preisgeben möchten.
