Facebook, Xing und Twitter auf der Arbeit? (Quelle: heise.de/resale)In Zeiten der Social Networks ist doch fast jeder irgendwie vernetzt: egal ob Facebook, Xing, Twitter oder LinkedIn – wenigstens auf einer Plattform sind die meisten angemeldet.

Natürlich ruft man dann ständig neue Mails ab, checkt Freundschaftseinladungen oder lädt neue Bilder vom vergangenen Wochenende hoch. Doch was ist, wenn man gar nicht mehr ablassen kann von den Freuden der internationalen Vernetzung? Viele gehen so weit, dass sie auch am Arbeitsplatz ständig eingeloggt sind. Dies kann zu großen Problemen mit der Chefetage führen. Deshalb sollte man sich zuerst ganz genau erkundigen, ob auch die private Nutzung der Arbeitsrechner gestattet ist. Viele Unternehmen schreiben inzwischen Klauseln über die Nutzung des Internets in ihre Arbeitsverträge. Daher sollte man gründlich nachlesen, bevor man losklickt – es kann im ärgsten Fall den Job retten.

Einige Firmen betreiben bereits Prävention und sperren soziale Netzwerke an den Bürorechnern. Dies ist jedoch nicht immer der Fall und hat mit einem erheblichen Vertrauensverlust seitens der Arbeitnehmer zu tun.

Selbst wenn die Nutzung der Communities am Arbeitsplatz nicht verboten ist, gilt es doch, wichtige Regeln zu beachten.

Zum einen sollte man sich nie dauerhaft einloggen und neben der Arbeit die ganze Zeit privaten Talk betreiben. Dies kann, insofern es den Chefs zu Ohren kommt, einen äußerst schlechten Eindruck machen. Zudem ist man dadurch abgelenkt und macht seine eigentliche Arbeit leider nur noch halb so gut.

Auch wichtig: keine Inhalte vom Arbeitsplatz ins Netz stellen. Das betrifft sowohl Informationen über Aufgaben, als auch Details zu Mitarbeitern. Ganz fehl am Platz sind auch Statusmeldungen wie „Ich langweile mich grad so. Diese Arbeit ist einfach öde.“ Solche Aussagen kommen den Vorgesetzten über kurz oder lang garantiert zu Ohren und dann müssen sie sich verantworten.