Sex, Musik und Licht im Dunkeln
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Darum geht's

                                    "Ich glaube, einmal werden die Menschen über die Welt
                                      nichts als die Wahrheit lesen wollen."  Egon Erwin Kisch


Foto: Hans Pfitzinger

Allgemein: Bis vor kurzem stand hier ein ziemlich wütender Text, der spontan und im Zorn entstanden war. Den hab ich jetzt rausgeschmissen (den Text, den Zorn auch), denn Wut ist ein schlechter Ratgeber. Von Ausbeutung der Autoren durch die Verleger war die Rede, und davon, dass Verlage Vorzensur ausüben. Na ja, das gibt's selbstverständlich, aber so all inclusive geschrieben, stimmt es nicht. Trotzdem gilt: Ich will meine Texte veröffentlicht sehen, so wie ich sie schreibe, in der Form und mit dem Inhalt, den ich für richtig halte. Ich will mich auch nicht dem Geschmack oder den Kriterien von Germanistinnen anpassen (mit denen hat man's als Autor überwiegend zu tun), die Manuskripte in erster Linie nach Marktchancen beurteilen, und danach, ob der Schreiber sich politisch korrekt ihrer Sichtweise von Feminismus unterworfen hat. Dabei übersehen sie häufig, dass das Streben nach Emanzipation und aufrechtem Gang eben für beide Geschlechter gilt. Männliches Selbstbewusstsein halten diese Lektorinnen dann grundsätzlich für Chauvinismus.
Das wollte ich klarstellen, weil sich eine Lektorin und ein Verleger über meine Formulierungen beschwert hatten. Ich hab' aber nur die blödstudierten Lektorinnen und die Ausbeuter unter den Verlegern gemeint.
So werde ich weiterhin unverdrossen (bei Erich Mühsams "Lampenputzer" heißt das "unvertrutzt") versuchen, einen  Verlag für meine neuen Manuskripte zu finden.

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Außerdem finden Sie Links zu guten Bekannten und interessanten Menschen beiderlei Geschlechts, die auch was anbieten im Weltgespinst.

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Im Blog + E-Books steht, was mich erfreut und was mich ärgert. Und die vollständigen Einträge des tazblogs seit dem 10. April 2008. Hier finden Sie die Inhaltsverzeichnisse und Leseproben der noch unveröffentlichten Manuskripte.


Wie der Titel schon andeutet, geht es um einen Schriftsteller, dem Gott rechte Gunst erweisen wollte, und den er deshalb aus einem kleinen fränkischen Kaff in die weite Welt geschickt hat. Nachdem er kurz nach seinem 60. Geburtstag beim Fotografieren eines Käfers beinahe von einem Balkon im vierten Stock gestürzt war, macht sich Sebastian Wugg daran, seine Biographie zusammenzustellen und für die Nachwelt festzuhalten. Aber möglicherweise ist er damals auch vom Balkon gestürzt, so genau weiß man das nicht. "Alles stimmt!" hat etwa 230 Seiten.
Und dann gibt es da noch


Die Novelle beschreibt die zwei ersten Wochen einer Liebe auf den ersten Blick, eine Seelenreportage aus der Sicht des Mannes. Eine Redakteurin vom BR fand denText "zu explizit pornografisch" für den Hörfunk, womit sie möglicherweise recht hat. Aber es störten sie auch "konventionelle Chauvinismen zuhauf" in dieser Liebesgeschichte, und damit hat sie keinesfalls recht. Noch ein Rat: Verlieb dich nie im Dezember!
"Delfina Paradise - Eine Liebe in München" ist im Januar 2009 als Taschenbuch erschienen (164 Seiten, 9,90 Euro, erhältlich in jeder Buchhandlung und bei den Versendern sz-shop.de, amazon.de, libri.de, bücher.de und anderen. ISBN 978-3-8370-8185-5).
 
Achtung: tazblog! bringt Ihnen meine Sicht der Dinge, oder, wie es ein Redakteur der taz ausgedrückt hat, "Gesellschaftskritik am Beispiel der tageszeitung". Verleger, die eine gekürzte und überarbeitete Veröffentlichung als Buch in Erwägung ziehen (Titel: "Die taz: das Buch"), sind herzlich willkommen.

Bezugsquellen für meine bereits veröffentlichten Bücher (siehe auch die Buchtitel auf der Startseite "Über mich"):
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Beten allein hilft nichts, es muss auch Mist aufs Feld!
Fränkische Bauernweisheit




München Prinzregentenstraße (Foto: Hans Pfitzinger)
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