Skype plant allgegenwärtigeren Auftritt in Windows-Phones und Social-Networks.

Seitdem Skype von Microsoft aufgekauft wurde, plant es in enger Kooperation mit dem neuen Inhaber und dem sozialen Netzwerk Facebook einen größeren multimedialen Auftritt. Neben dem Videochat bei Facebook, der es Usern möglich machen soll via Skype, ohne direkt dort angemeldet zu sein, kostenfrei ins In- und Ausland zu telefonieren, plant Skype auch eine App für Windows-Phones. Eine App, die so gut in das Betriebssystem integriert werden soll, dass sie sich gar nicht mehr wie eine App, sondern vielmehr wie eine Standardanwendung des Smartphones anfühlt, so der Skype Vizepräsident Stefan Öberg. Neben der Eingliederung in die Windows-Phones plant Microsoft auch Skype-Anwendungen für die Spielekonsole „x-box-360“, genauere Informationen und detaillierte Pläne der Umsetzung dieses Vorhabens liegen laut Welt-Online noch nicht vor.

Diese Pläne klingen nach absoluter Nutzenmaximierung für den Skype-, Facebook- oder Windows-Phoneuser. Doch ist Skype wirklich so uneigennützig? Natürlich nicht, frei nach dem Motto „pecunia non olet“ wird Skype in Zukunft mehr auf Werbung während der Nutzung setzen, um die neuen Anwendungsmöglichkeiten auch finanziell rentabel zu machen. Im Gespräch sind Click-to-Call-Produkte (Nutzer müssen erst auf einen Link klicken, der nichts mit der eigentlichen Aktion der Videotelefonie zu tun hat um via Skype telefonieren zu können), sowie Promotion-Aktionen, beispielsweise mit der Online-Videothek Netflix.

Fragwürdig ist, wie viel positives Gefühl durch die Innovationen Skypes nach dem vermehrten Einsatz von Werbung während der Nutzung noch bei den Usern übrig bleibt.